Grünliberale Partei

Graubünden: Abstimmungsverhalten Grosser Rat 2026

72.8% umweltfreundlich

  • Für die Umwelt
  • Enthalten
  • Abwesend
  • Gegen die Umwelt

Die Abstimmungen im Detail nach Themen sortiert.

Klima

  • Erhaltung und Aufwertung von natürlichen CO2-Senken

    Diese Bestimmung ermöglicht verstärkte Finanzhilfen zum Beispiel für die Wiedervernässung von Mooren. Moore sind hochwirksame Kohlenstoffspeicher und ihre Wiederherstellung ist aktiver Klimaschutz und Biodiversitätsförderung. Eine Streichung dieser einfachen und wirksamen Massnahme schwächt die Umsetzung des Klimaschutzes.
    23.04.2025
    Geschäft2024-162
    • CO2
  • Förderung und Finanzierung von Massnahmen für den Klimaschutz

    Mit dem Klima- und Innovationsgesetz wird die Rechtsgrundlage für die Finanzierung des Aktionsplans Green Deal geschaffen. Im Zentrum steht die Schaffung einer Spezialfinanzierung für die Förderung von Massnahmen in den Bereichen Gebäude, Mobilität, Landwirtschaft, Natur, Kreislaufwirtschaft und Innovation.
    24.04.2025
    Geschäft2024-162
    • Klimaerwärmung
  • Transparenz durch CO2-Monitoring

    Der Artikel sieht Beiträge zur Ermittlung von Treibhausgas-Minderungspotenzialen vor, um gezielte Klimaschutzmassnahmen zu ermöglichen. Der Streichungsantrag würde die datenbasierte Steuerung der Energiewende auf kommunaler Ebene verhindern.
    23.04.2025
    Geschäft2024-162
    • CO2
  • Vorbildfunktion der öffentlichen Hand beim Klimaschutz

    Das Gesetz sieht eine Vorbildfunktion sowohl des Kantons wie auch der Gemeinden vor. Mit dem Antrag diese Vorbildfunktion nur vom Kanton, nicht aber von den Gemeinden zu fordern, würde ein wichtiger Hebel für die Transformation zum Klimaschutz bei den Gemeinden verloren gehen.
    23.04.2025
    Geschäft2024-162
    • Klimaerwärmung

Energie

  • Optimale Nutzung der solaren Eigenstromproduktion

    Gefördert wird die optimale Ausnutzung von Dachflächen für Solarenergie, auch wenn der Ertrag den Eigenbedarf übersteigt. Dies ist essenziell für die kantonale Energiewende und die Einspeisung von Überschüssen ins allgemeine Netz.
    23.04.2025
    Geschäft2024-162
    • Erneuerbare Energien
  • PV-Ausbau auf Infrastrukturen der Kantonsstrassen

    Der Auftrag fordert die Nutzung von Lärmschutzwänden, Mauern und Parkplätzen an Kantonsstrassen für Photovoltaik. Das Potential auf bereits bestehenden Anlagen soll besser genutzt werden. In erster Linie sollen bereits bestehende Anlagen für die Solarenergie genutzt werden und nicht unberührte Naturflächen.
    22.10.2024
    Geschäft2024-80
    • Erneuerbare Energien
  • Restriktionen für den Bau von Windenergieanlagen

    Bei der Planung und dem Bau von Windenergieanlagen (Nabenhöhe ab 30m) ist ein Mindestabstand zwischen einer zeitweisen oder dauerhaft genutzten Liegenschaft von 1000m einzuhalten. Dies würde die Windenergie im Kanton erheblich erschweren.
    18.10.2023
    Geschäft2023-83
    • Erneuerbare Energien
  • Solaroffensive für Graubünden

    Der Auftrag fordert gesetzliche und administrative Sofortmassnahmen für einen raschen Ausbau der Solarenergie auf Gebäuden und Infrastruktur sowie auf vorbelasteten Freiflächen. Das Ziel ist, das Solarpotential besser zu nutzen und Arbeitsplätze zu schaffen.
    18.10.2022
    Geschäft2022-9
    • Erneuerbare Energien
  • Speicherung von lokalem Solarstrom

    Die Förderung stationärer Batterien in Wohnbauten optimiert den Eigenverbrauch von Solarstrom und entlastet die Stromnetze. Dies erhöht die Effizienz dezentraler erneuerbarer Energiesysteme im Wohnsektor.
    23.04.2025
    Geschäft2024-162
    • Erneuerbare Energien

Arten- und Naturschutz

  • Anwendung der polizeilichen Generalklausel für Wolfsabschüsse

    Der Auftrag verlangt den sofortigen Abschuss des gesamten Beverinrudels sowie weiterer verhaltensauffälliger Wölfe zur Wahrung der öffentlichen Sicherheit und zwar unter Anwendung der polizeilichen Generalklausel. Diese darf jedoch nur dann angewendet werden, wenn besonders hochstehende Schutzgüter betroffen sind, eine schwere, unmittelbare Gefahr droht und keine anderen gesetzlichen Grundlagen zur Lösung bereitstehen.
    14.02.2023
    Geschäft2022-35
    • Grossraubtiere
  • Deregulierung der kantonalen Raumplanung

    Der Auftrag verlangt, das kantonale Raumplanungsgesetz zu entschlacken und auf das gemäss Bundesrecht absolut Notwendige zu reduzieren. Zudem soll die Gemeindeautonomie gestärkt werden. Das Raumplanungsgesetzes ist eine wichtige Grundlage, um die Zersiedlung und den Bodenverbrauch einzuschränken.
    28.08.2025
    Geschäft2025-53
    • Raumplanung
  • Nachhaltiges Wolfsmanagement und Herdenschutz

    Dieser Vorstoss fordert einen Bericht mit Best Practice Beispielen aus dem In- und Ausland für ein konfliktarmes Nebeneinander von Mensch und Grossraubtier. Insbesondere sind folgende Bereiche zu beleuchten: Förderung der Behirtung, Einbezug des Schalenwildbestandes und damit des Wald-Wild-Konfliktes sowie ökologische und volkswirtschaftliche Aspekte der Wolfspräsenz.
    23.04.2024
    Geschäft2023-186
    • Grossraubtiere
  • Sicherstellung der Wasserversorgung für künftige Extremereignisse

    Angesichts der Klimakrise zielt dieser Auftrag darauf ab, die Talschaften auf Trockenheit und Wasserknappheit vorzubereiten. In einem Bericht soll der Kanton aufzeigen, welche Regionen besonders betroffen sind und welche Massnahmen zu treffen sind, um Schutz- und Nutzungskonflikte frühzeitig zu erkennen.
    17.10.2024
    Geschäft2023-96
    • Gewässer
  • Verstärkte Bestandsregulierung der Wolfspopulation

    Der Vorstoss verlangt eine raschere, kostengünstigere und intensivere Reduktion der Wolfspopulation. Dies unter Einbezug aller Personen mit gültigem Jagdpatent, einer möglichst hohen Abschusszahl und einer zeitlich verlängerten Wolfsjagd. Aus Sicht des Artenschutzes wird dies kritisch gesehen, weil der Schutzstatus des Wolfes geschwächt würde.
    28.08.2025
    Geschäft2025-21
    • Grossraubtiere

Mobilität

  • Förderung der Elektromobilität in Gebäuden

    Durch Beiträge an Ladeinfrastruktur auf Parkfeldern für gewerblich genutzte Fahrzeuge sowie für bestehende Mehrfamilienhäuser wird der Umstieg auf E-Autos erleichtert und die Dekarbonisierung des privaten Individualverkehrs beschleunigt.
    23.04.2025
    Geschäft2024-162
    • Elektromobilität
  • Massnahmen für den Umstieg auf ÖV

    Zur Förderung des Umstiegs auf ÖV können Massnahmen, die den Umstieg auf den ÖV erleichtern, wie Tariferleichterungen, ÖV-Angebote bei Veranstaltungen oder die Gewährleistung von Transportketten, im Rahmen vom Green Deal verstärkt unterstützt werden. Mit dem Verzicht darauf, wie beantragt, wird der Umstieg geschwächt, statt gestärkt.
    23.04.2025
    Geschäft2024-162
    • Öffentlicher Verkehr
  • Moratorium für Tempo 30

    Ein Moratorium für Tempo 30 auf Durchgangsstrassen behindert Bestrebungen zum Lärmschutz und zur Verkehrssicherheit. Höhere Geschwindigkeiten bedeuten mehr Lärm, mehr Unfälle, höhere Gesundheitskosten und weniger Lebensqualität für Anwohner:innen.
    28.08.2025
    Geschäft2025-20
    • Individualverkehr
  • Verbesserung der Velo-Mitnahme im öffentlichen Verkehr

    Diese Ergänzung sichert ausreichende Kapazitäten für Fahrräder im ÖV, damit die „letzte Meile“, die nicht vom ÖV abgedeckt wird, mit dem Velo zurückgelegt werden kann. Dies fördert die Verkehrsverlagerung weg vom Auto und stärkt den kombinierten, emissionsfreien Verkehr.
    02.09.2022
    Geschäft2022-2
    • Öffentlicher Verkehr

Andere

  • Stärkung des ÖV-Angebots im ganzen Kanton

    Die Totalrevision des Gesetzes für den öffentlichen Verkehr bezweckt, das ÖV-Angebot in allen Regionen und Gemeinden bedarsgerecht und finanzierbar auszubauen, sowie neue Mobilitätsformen und Technologien zu fördern. Die Kantonsbeiträge werden zudem der neuen Bundesgesetzgebung angepasst.
    02.09.2022
    Geschäft2022-2
    • Mobilität