Jennifer Abderhalden
Promesse électorale élections fédérales 2023
75% Respectueux de l‘environnement
85.7% répondu
- Plutôt pour
- Pas de réponse
Les sondages en détail triés par sujet.
Climat75% Respectueux de l‘environnement
Klimaziel Schweiz: Soll die Schweiz ihre Klimaziele durch den schrittweisen Ausstieg aus fossiler Energie mit Massnahmen im Inland erreichen, statt auf den Kauf von ausländischen Reduktionen zu setzen?
Das aktuelle CO2-Gesetz und das Klimaschutz-Gesetz sehen keinen feste Begrenzung des Anteils von Auslandskompensationen zu. Auslandkompensation erlaubt es Ländern, im Ausland erbrauchte Emissionsreduktionsleistungen an ihre Emissionsreduktionsziele anzurechnen. Allein bis 2030 wären das rund 50 Millionen Tonnen CO2, die nicht in der Schweiz reduziert werden (dies entspricht in etwa dem Umfang der jährlichen Treibhausgasemissionen in der Schweiz).- changement climatique
EnergiePas de rating
Energie: Soll der Neubau von AKW, welcher mit der Energiestrategie 2050 verboten wurde, zukünftig wieder erlaubt werden?
Atomstrom weist zwar eine geringe CO2-Belastung auf, ist jedoch umweltschädlich (Uran-Abbau, radioaktive Abfälle) und der Betrieb von Atomkraftwerke ist mit Risiken verbunden. Aufgrund der hohen Kapitalintensität stehen sie zudem in Konkurrenz zum Ausbau der Erneuerbaren Energien. Ein AKW-Neubau würde in der Konsequenz dazu führen, dass der Ausbau der Erneuerbaren gebremst und die Voraussetzungen für eine Dekarbonisierung des Energiesektors verschlechtert würden.- Energie nucléaire
Consommation et économie75% Respectueux de l‘environnement
Sustainable Finance: Befürworten Sie eine Anpassung des Finanzmarktrechts, um Greenwashing bei Finanzprodukten zu verhindern?
In der Schweiz fehlt es derzeit an gesetzlichen Grundlagen zur Regulierung eines nachhaltigen Finanzmarktes und zur Bekämpfung von Greenwashing. Bislang gibt es keine spezifischen Anforderungen oder Mindestkriterien, unter welchen Finanzmarktprodukte- oder Dienstleistungen als nachhaltig gelten. Der Bundesrat hat Ende 2022 seinen Standpunkt zur Prävention von Greenwashing im Finanzmarkt festgelegt und zu dessen Umsetzung eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Ob ein regulatorischer Lösungsansatz, d.h. eine Anpassung des Finanzmarktrechts, zum Zuge kommt, ist zurzeit noch offen. Beispiele für eine Regulierung wären die Festlegung von Mindeststandards für klima- und umweltverträgliche Anlagen, oder entsprechende Anforderungen an die Offenlegung und Namensgebung von Finanzprodukten).- Sustainable Finance
Märkte: Soll die Schweiz Unternehmen zu entwaldungsfreien Lieferketten bei relevanten Rohstoffen (Holz, Rindfleisch, Soja, Palmöl, Kakao, Kautschuk und Kaffee) verpflichten?
Eine entsprechende Regulierung wird in der EU voraussichtlich per 2027 eingeführt. Eine entwaldungsfreie Lieferkette bedeutet, dass die Waldflächen erhalten und für die Produktion der Rohstoffe nicht in andere Nutzungsformen (Weiden, Äcker, Plantagen, Siedlungen etc.) umgewandelt werden dürfen.- Durabilité
Protection de la nature et des espèces75% Respectueux de l‘environnement
Biodiversitätsschädigende Subventionen: Soll die biodiversitätsschädigende Wirkung von Subventionen schneller abgebaut werden als vorgesehen und sollen neue schädigende Subventionen konsequent verhindert werden?
Die Wissenschaft (Forschungsanstalt WSL) hat 2020 rund 160 Subventionen des Bundes im Umfang von 40 Milliarden Franken als biodiversitätsschädigend identifiziert. Diese sind gleich doppelt schädlich: einerseits indem Steuergeld ausgegeben und damit Schäden verursacht werden und andererseits indem Massnahmen finanziert werden müssen, um die Schäden wieder gutzumachen. 2020 hat der Bundesrat erst 8 dieser Subventionen in eine detaillierte Prüfung bis 2024 gegeben. Von einer Umwandlung oder Abschaffung ihrer biodiversitätsschädigenden Wirkung ist noch keine Rede.- biodiversité
Gewässerschutz: Befürworten Sie Abstriche bei der geltenden Gewässerschutzgesetzgebung (z.B. Restwassermengen) zugunsten der Produktion mit Wasserkraft?
Das Gewässerschutzgesetz legt sogenannte «angemessene Restwassermengen» fest: Unterhalb von Wasserentnahmen muss genügend Wasser in Fluss- oder Bachbetten verbleiben, um den Lebensraum für Tiere und Pflanzen zu erhalten, die Wasserqualität zu bewahren und die Speisung des Grundwassers sicherzustellen. Für Entnahmen, die vor 1992 bewilligt wurden, gelten diese Restwasserbestimmungen erst, sobald die Konzession für die Wasserkraftnutzung erneuert werden muss.- Cours d’eau
Landwirtschaft – Pestizide: Befürworten sie die Einführung einer Lenkungsabgabe basierend auf der Toxizität der Pestizide, sofern die Pestizid-Belastung in Oberflächengewässern und im Grundwasser nicht substanziell zurückgeht?
Der Absenkpfad Pestizide sieht eine Halbierung des durch das Ausbringen von Pestiziden vorhandenen Risikos bis 2027 vor. Die Wissenschaft schlägt Lenkungsabgaben nach Toxizität als effektive Massnahme vor. Ein solches Vorgehen wurde auch schon in anderen europäischen Ländern erprobt.- Agriculture
- Produits phytosanitaires
